Rezepte und Informationen rund um echtes Essen und gutes Fett! Low-Carb, High Fat, Paleo, Primal.

Kategorie:
Basics / Fett
Zugriffe:
2011
Zutaten:
* bester-schmalz * duftende-kraeuter *
Dauer:
1 Stunde
Arbeitszeit:
5 Minuten
Zubereitung:
Die Pflanzenöle, die in den letzten Jahrzehnten in unserer Küche verwendet wurden, sind reich an Omega-6-Fettsäuren. Während Fette von Tieren aus Weidehaltung Omega-3-Fettsäuren liefern. Auch deswegen nehmen die meisten Menschen wesentlich mehr Omega-6-Fettsäuren zu sich, als je zuvor. Früher (vor dem Beginn von Ackerbau und Viehzucht) nahm jeder Mensch 2-3 mal so viele Omega-6 wie Omega-3-Fettsäuren zu sich. Doch heute sind es zehn, fünfundzwanzig, bis x-mal so viele Omega-6-Fettsäuren. Diese Schieflage führt zu Gesundheitsstörungen vieler Art: Die sogenannten Zivilisationsleiden. Das Futter und die Haltung eines Tieres bestimmen seinen FettsäurenMix. Deshalb ist ausgelassenes Fett -sprich Schmalz- so einzigartig und wertvoll wie das Tier, von dem es stammt. Genießer, gesundheitsbewusste Menschen, unabhängige Ernährungsexperten und Gourmets sind sich hierin einig. Die Zubereitung von köstlichem Schmalz ist denkbar einfach. Man benötigt dazu gutes Tierfett, sprich Flomen, einen Topf und etwas Zeit. Das Wichtigste dabei: Die Hitze nicht zu hoch drehen. Denn wenn das Fett beginnt zu qualmen, sind alle wertvollen Fettsäuren futsch. Die Suche nach gutem Flomen beansprucht die meiste Zeit und Mühe: Gutes Fett gibt es nicht im Supermarkt um die Ecke. Rindernierenfett, Gänseflomen, Entenflomen, Rückenspeck vom Wollschein oder Flomen vom Weidelamm: Wer die Fett-Trophäe schließlich sein eigen nennen darf, dem eröffnen sich völlig neue Geschmackswelten. Italienische Köche reiben damit die besten Fleischstücke ein, bevor sie das Fleisch in Olivenöl braten. Dabei hat jeder Koch seine eigene Rezeptur, die er natürlich nicht verrät. In Kanada schätzt man ein gutes Schmalzbrot, besonders in der kalten Jahreszeit. Und in den besten Suppenküchen sorgt ein Löffelchen Schmalz für die Harmonie aller Aromen. Da Schmalz ein ausgezeichneter Geschmacksträger ist, kommen ätherische Öle aus frischen Kräutern gut darin zur Geltung. So wird aus einem faden Schmalzbrot ein köstlicher Aufstrich. Das passt zu dunklem Roggenbrot genauso, wie zum Sandwich oder zu kaltem Schweinebraten. 100 g bester Schweineschmalz (Rezept unter „Basics“) 1 EL Gänse- oder Entenschmalz 2 Stängel Rosmarin (möglichst klein geschnitten) (Evtl. Majoran, Lorbeer, Salbei und Knoblauch) 1/4 TL Prise feines Meersalz (Salz im Mixer fein mahlen) Alle Zutaten 30 Minuten erwärmen, aber nicht kochen. Dabei rühren, damit das Salz sich auflöst. Den Schmalz vom Herd nehmen und abkühlen lassen, dabei die Stängel wieder entfernen. Wenn der Schmalz beginnt weiß und fest zu werden: Mit dem hölzernen Kochlöffel schlagen, bis es cremig und locker ist. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen. Vor dem Servieren rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, da es bei Zimmertemperatur wieder weicher wird. Im Kühlschrank ist der Kräuterschmalz etwa 4 Wochen haltbar.

 

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