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Ein hoher Cholesterinwert bedeutet nur, dass es im Körper gerade viel zu tun gibt

Eventuell, um beschädigte Zellen zu reparieren. Den Cholesterinwert jetzt zu senken, bedeutet die „Feuerwehr“ abzubestellen. Besser wäre es, nach der Ursache zu schauen.

Ein hoher Cholesterinwert kann ganz normal sein, er kann viele Ursachen haben, aber er ist nie die Ursache einer Erkrankung

Unser Cholesterinwert schwankt täglich und reguliert sich i.d.R. von selbst. Und das seit über Millionen von Jahren. Viele Faktoren regeln HDL und LHL: Viel Bewegung fördert die Produktion von HDL. Ein moderner Mensch der sich wenig bewegt, benötigt viel weniger HDL, deshalb ist sein LDL erhöht. So einfach ist das.

Es gibt über 1000 Gründe wieso der Wert steigt oder fällt: Ein Mangel an Schilddrüsenhormonen (Unterfunktion), eine Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, ein starker Gewichtsverlust, das Altwerden an sich, oder eine kohlenhydratreiche Ernährung. Vor allem zu viele KH erhöhen die Triglycerid- und Cholesterinspiegel. Ein zu niedriger Wert kann u.a. durch einen schweren Leberschaden, eine Überfunktion der Schilddrüse, eine Mangelernährung oder sinnlose Cholesterinsenkung (durch Statine) entstehen. Wird die Ursache behoben, kommt auch der Cholesterinspiegel wieder ins Gleichgewicht. Wird die Ursache nicht behoben, versucht unser Organismus die Organe bestmöglich durch Cholesterin zu schützen.

Cholesterin ist ein Fett, das unser Körper selbst herstellt. So wichtig ist dieser Stoff für unseren Körper. Unser Körper stellt soviel Cholesterin her, wie er braucht.

Je weniger wir davon essen, umso mehr stellt unser Körper es selbst her. Cholesterinreiche Lebensmittel sind: Eier, Walnüsse, fetter Kaltwasserfisch, Butter und Schmalz. Stichwort: Ungesättigte Fettsäuren (Omega-3-Fettsäuren)

Während KH die Energiespeicher der Pflanzen sind, sind Fette die Energiespeicher der Säugetiere (zu denen der Mensch auch zählt). Deshalb stellt unser Körper soviel Cholesterin her, wie er braucht.

20% des Cholesterins, das in unserer Blutbahn schwimmt, stammt aus unserer Nahrung. 80% bilden wir selbst. Was wir an Cholesterin nicht selbst bilden, müssen wir demnach über die Nahrung aufnehmen. Deshalb sind Cholesterinschwankungen völlig normal. Anders herum: Der Cholesteringehalt im Blut ist unabhängig vom Cholesteringehalt in der zugeführten Nahrung. Unser Körper stellt also soviel Cholesterin her, wie er braucht.

Unser Herz besteht zu 10%, unser Gehirn aus über 20% reinem Cholesterin. Deshalb fördert hochwertiges Fett/Cholesterin die Hirnzellen („Studentenfutter“) und unterstützt neurologische Funktionen. Ein niedriger Cholesterinspiegel begünstigt deshalb Herzschwäche, Gedächtnisschwund, Konzentrationsstörungen, Demenz und Alzheimer. Gute Cholesterinlieferanten sind Butter, Eigelb, Speck, Schmalz, fetter Kaltwasserfisch und Walnüsse.

Das erste Fett in unserem Leben ist bereits rein "tierischer" Natur: Das mütterliche Fett. Die Plazenta filtert die Fettsäuren aus dem Kreislauf der Mutter und gibt sie an den Fötus im Bauch weiter. Selbst in der rein "tierischen" Muttermilch sind sie in ausgewogenem Verhältnis enthalten (sofern die Mutter sich artgerecht ernährt). Cholesterin ist für das Neugeborene unersetzlich. Sowohl für alle Zellfunktionen, das Immunsystem sowie für die Netzhaut des Auges. Selbst Vitamin D können wir aus Sonnenlicht nur herstellen, wenn wir über ausreichend Cholesterin in der Haut verfügen.

Cholesterin wird zur Bildung von Hormon- und Botenstoffen benötigt. Über die Nebennieren bilden wir mittels Chortison Hormone, Cortisol und Aldosteron, im Gehirn das Wohlfühlhormon Serotonin. Ein Mangel an Cholesterin (bsp.weise durch eine Stoffwechselstörung bei kh-reiche Ernährung) führt deshalb immer in Richtung Stress, Burn-out, Depressionen und Gewalt.

Schwangere haben deshalb erhöhte LDL- Werte. Völlig normal und wichtig für die gesunde Entwicklung des Fötus.

Bei einer artgerechten Ernährung mit vielen tierischen Fetten und wenigen Kohlenhydraten interessieren uns Aussagen über Cholesterinwerte wie HDL, LDL und Triglyceride im geringsten. Denn: Unser Körper stellt soviel Cholesterin her, wie er braucht.

Cholesterinsenker werden zwar gerne verordnet, helfen aber nur selten. Die Pharmalobby senkte in den letzen Jahrzehnten den Grenzwert auf 260, dann auf 240, 220 bis 200 Milligramm pro Deziliter. So wurden mehr als zwei Dittel aller Erwachsenen zu Risikoträgern gemacht. Zudem bekommen Millionen von Menschen Statine, auch wenn gar keine Beschwerden vorliegen. Statine zählen zu den meistverkauften Medikamenten weltweit.

Laut der Cochrane-Studie wirkten sich Statine kaum auf die Lebenszeit der Patienten aus, es änderte sich jedenfalls nichts an deren Beschwerden. Cochrane-Studien gelten als extrem gründlich. Das kann man nicht von allen Studien behaupten. 99% aller Studien werden von der Pharmaindustrie bezahlt. Manche Studien werden vorzeitig abgebrochen, sobald erste Ergebnisse vorliegen, die den Pharmaunternehmen nützlich sind. Dadurch werden Langzeitschäden nicht erfasst. Die Kosten für die Studie sinken, und das Marketing für die Medikamente kann früher beginnen.

Und dann gibt es noch jede Menge "Patienten", die zwar einen hohen Cholesterinspiegel haben, deren Herzkranzgefäße aber nicht verengt, sodern glatt und durchlässig sind. Während darüber gestritten wird, ob nun Margarine besser als Butter sei, wird an den Cholesterinsenkern weiterhin gut verdient, obwohl der Nutzen für den Patienten nicht belegt ist. Aber wen stört`s...

Wir jedenfalls halten unsere Adern glatt und sauber, nach bewährter Methode:  Die tägliche Portion Anstrengung verdoppeln, weniger Kohlenhydrate, weniger Transfette. Dafür echtes und frisches Essen auf den Tisch, und zu jeder Mahlzeit gute Fette!

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  • Anthony Colpo: Der große Cholesterin-Schwindel
  • Bruker/ Gutjahr: Cholesterin- Der lebesnotwendige Stoff
  • Dr. Hartenbach: Die Cholesterinlüge
  • Ravnskov/Pollmer: Mythos Cholesterin
  • Werner Bartens: Heillose Zustände
  • www.Josef Stocker.de: Cholesterin.pdf

 

Das müssen wir aus rechtlichen Gründen zufügen:

Diese Informationen dienen lediglich zu Ihrer Information und ersetzen keinen ärzlichen Rat oder Diagnose. Bei gesundheitlichen Beschwerden wenden Sie sich an einen guten Arzt oder Heilpraktiker, der sich mit der artgerechten Ernährung auskennt. Wir geben hier lediglich Denkanstöße.

 

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