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Jedes Tier hat seine artspezifische Nahrung. Wenn es etwas anderes frisst, wird es krank: Rinder fressen Gras, werden sie mit Mais gefüttert, werden sie krank. Katzen fressen Mäuse, werden sie nur mit Fisch gefüttert, werden sie ebenfalls krank (weil Katzen von Natur aus nicht angeln gehen). Auch Schafe fressen Gras und Kräuter, werden sie mit Tiermehl gefüttert, hat das schlimme Folgen. Und auch für uns Hominiden gibt es eine artspezifische Nahrung.

Die harte Wahrheit: Fressen und gefressen werden, so lautet ein Naturgesetz. Auch wir stehen in der Nahrungskette, doch wir können uns mit Köpfchen schützen. Wilde Raubtiere gibt es bei uns nicht mehr. Stechenden Insekten und anderen Blutsaugern gehen wir möglichst aus dem Weg. Aber das klappt nicht immer, besonders Nachts.

Die Pflanzenfresser nehmen alle wichtigen Nährstoffe über die Pflanzen auf. Da wir von Natur aus Fett- und Fleischesser sind, benötigen wir Hominiden im Grunde keine Pflanzen. Wir essen seit Millionen von Jahren die Pflanzenfresser und erhalten so alle Nährstoffe, Proteine, Enzyme, Vitamine und Fette, die wir zum Leben benötigen. Auch wenn uns Obst und Gemüse schmeckt: Wir benötigen keine Pflanzen, sprich Kohlenhydrate, um gesund zu sein. Deshalb kennen wir auch keine einzige Kohlenhydratmangelkrankheit.

Wir sehen zwar nicht aus wie Raubtiere, oder wie Fleischfresser, denn uns fehlt die Kraft der Löwen, und wir haben auch nicht deren Reißzähne. Dafür haben wir Köpfchen, und einen Kochtopf. Das Feuer begleitet uns Menschen schon Jahrmillionen. Wir kochen unsere Nahrung weich, deshalb müssen wir das Fleisch nicht „reissen“. Als die Menschen noch von Fett und Fleisch lebten, waren sie gesund und stark, entwickelte sich ihr Gehirn und wurde größer. Seitdem die Menschen fettarm leben, hauptsächlich Zucker und Getreide essen, haben sie Mangelerscheinungen und viele Zivilisationskrankheiten (wie Allergien, Bluthochdruck, Candida, Burn-Out, Demenz, Diabetes, Karies, Krebs, Rheuma, Übergewicht, uvm.) und  ihr Gehirn wird wieder kleiner.

Wir können zwar auch Rohkost essen, aber nicht ausschließlich und nicht zuviel davon. Denn wir haben nicht mehrere Mägen, wie beispielsweise Rinder. Pflanzenfresser brauchen mehrere Mägen oder einen besonders langen Darm, um die vielen Pflanzenfasern zu verdauen. Auch fehlt uns die Zeit dazu. Würden wir Blätter kauen, wie die Affen, müssten wir den ganzen Tag essen, um satt zu werden. Dann hätten wir wenig Zeit übrig um kreativ zu sein, zu arbeiten, oder zum spielen.

Viele Menschen meinen, zuviele Eier seien ungesund und schneiden den Fettrand vom Schinken. Noch immer glauben viele, dass Nahrungsfett fett macht und dass es den Cholesterinspiegel hoch treibt. Doch das sind alles wiederlegte Märchen. Die Medien wollen das aber nicht sehen, und verbreiten noch immer ihre Märchen. Oft stecken große Lobbyisten hinter den Artikeln und Berichten, weil sie kein Interesse an unserer Gesundheit haben. Denn an gesunden Menschen lässt sich nichts verdienen.

Wir sind keine Vegetarier, das hat sich jemand ausgedacht. Pflanzenkost ist für uns schwer verdaulich: Jede Pflanze wehrt sich mit Abwehrstoffen gegen den Angriff von Käfer und Raupen. Diese natürlichen "Pflanzenschutzmittel"  (Lektine) stecken wie ein Schutzschild in der Schale. Viele Gemüsesorten sollten deshalb erst geschält werden. Andere Pflanzen (wie Bohnen oder Kartoffeln) müssen wir erst kochen, damit wir sie überhaupt verdauen können. Viele Pflanzen, wie Getreide, Hülsenfrüchte oder Soja, enthalten eine ganze Armada an Inhaltsstoffen (beispielsweise Gluten, Phytoöstrogene)  die unseren Stoffwechsel ordentlich durcheinander bringen. Das ist bei Fleisch und Fisch nicht der Fall, denn das vertragen wir bestens und könnten es auch roh essen.

Die Tiere in freier Wildbahn benötigen keinen Arzt. Sie sind gesund und haben keine Zivilisationskrankheiten. Sie haben natürliche Geburten, und wenn sie keine Dummheiten machen und etwas Glück haben (und nicht gefressen werden) werden sie recht alt. Diese Gesundheit resultiert aus der gesunden Ernährung. Sie essen nämlich artgerecht. Das bedeutet, sie essen und trinken nur das, was die Natur für sie vorgesehen hat. Und das sollten wir auch tun, denn auch wir stammen aus dem Tierreich.

Die Pflanzenfresser speichern wichtige Fettsäuren. Die stecken in Gräsern, Pflanzen und Kräutern. Tiere, die falsch gefüttert werden, etwa mit Maisschrot und Getreidebrei, speichern andere Fettsäuren. Wenn wir diese Tiere essen, bekommen wir die falschen Fettsäuren ab. Das ruft bei uns Entzündungen und Krankheiten hervor.

Wenn wir also genauso gesund und kräftig wie die Löwen sein wollen, sollten auch wir  artgerecht essen: Fleisch, Fisch, Geflügel & Eier aus artgerechter Aufzucht und Haltung, ganz besonders die tierischen Fette. Denn darin steckt alles was wir zum Leben brauchen: Sämtliche Vitamine, Enzyme, Antioxidantien, Energie, sowie lebensnotwendige Fettsäuren im richtigen Mix: Gesättigte und ungesättigte und hochungesättigte.

Anders herum: Iss nichts, was nicht zu Deiner biologischen Natur passt: Insbesondere keine Fertignahrung/ Industrieprodukte, wenig oder kein Getreide, wenig oder keinen Zucker, und möglichst nicht fettarm. Bewege Dich gerne und oft an der frischen Luft, und sorge für ausreichend erholsamen Schlaf, damit Dein Körper sich nachts erholen und regenerieren kann.

Nein, mein Kind, Du musst keinen Spinat und kein Obst essen, um gesund zu sein.

 

Und: Vollkornbrot und Margarine sind nicht "gesund",  diese Nahrungsmittel wurden in Kriegszeiten erfunden. Damit alle satt wurden, wurden Nahrungsmittel "gestreckt" oder künstlich produziert. Für die Bevölkerung gabs Vollkornbrot, für die Kriegsgefangenen "Russenbrot". Gesund war beides nicht.

 

Bitte beachten Sie, dass „fettich.de“ keine Therapie-Verordnungen erteilt, sowie niemals fachlichen Rat durch einen Arzt ersetzen kann. Unsere Texte dienen nur zu Ihrer Information.