Rezepte und Informationen rund um echtes Essen und gutes Fett! Low-Carb, High Fat, Paleo, Primal.

Kapuzinerkresse, die Senföle wirken bakterien-, pilz- und virenabtötend.

Roher Honig wirkt antibiotisch, hilft bei Magenschleimhautentzündungen und Magengeschwüren.

Propolis hilft bei Erkrankungen im Mund- und Rachenbereich, der Atemwege , Schnitt- und Schürfwunden, Hals-Nasen-Ohren-Erkrankungen und Nebenhöhlenentzündungen.

Moosbeeren/Kranbeeren (Oxycoccus): Enthalten entzündungshemmende Salicylsäure und starke Antioxidantien (Proanthocyanide/PAC). U.a. wirksam bei Mundinfektionen und Zahnbelag (im Foto Moosbeerensaft)

Thymian hilft bei Infektionen der Atemwege inklusive Husten.

Ingwer gegen Bakterien. Gut mit Honig und Zitrone als Tee.

Oreganoöl: Antibakterielle Wirkung, wirkt antioxidativ, antiseptisch, antiviral, antimykotisch, entzündungshemmend, schmerzstillend und zudem gegen Parasiten.

Teebaumöl: Antibakterielle Wirkung, bei Hautproblemen mit antibiotikaresistenten Keimen.

Echinacea: Gegen Infektionen, zur Behandlung offener Wunden, gegen Blutvergiftung, Diphtherie und andere bakterielle Erkrankungen.

Knoblauch; bekämpft schädliche Bakterien und Pilze aller Art, schont dabei aber die Darmflora.

Zwiebeln; sind wie Knoblauch -Lauchgewächse- und in der Wirkung ähnlich.

Meerrettich; wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Atemwege aus, die Nasennebenhöhlen und die Lungen.

Frischer Ingwer besitzt eine fiebersenkende und schweißtreibende Wirkung. Gut in Zitronentee oder Hühnerbühe.

Kurkuma. Das beste Gewürz mit antibiotischer Wirkung. Es bekämpft Infekte und reduziert Entzündungen.

Apfelessig. Apfelsäure, wirkt gegen Pilze und bakterielle Infektionen (sofern man nicht gegen Apfelessig allergisch ist).

Chili: Entzündungshemmende Eigenschaften durch den Wirkstoff Capsaicin, entzündungshemmende und antioxidativen Wirkung, gerne in Tinkturen und Salben zugefügt.

Hühnerbrühe: Erste Wahl bei einer Erkältung oder Grippe. Geflügelfett enthält u.a. Palmitoleinsäure, eine Fettsäure mit einer antimikrobiellen Wirkung. Hühnerfleisch enthält Cystein, eine Aminosäure, die entzündungshemmend wirkt. Natürliches Zink hilft bei der Genesung.

Voraussetzung: Das Huhn sollte aus einer artgerechten Haltung stammen, damit es nicht durch Antibiotika-Futter und Impfstoffe selbst geschädigt ist (bei Wildpflanzen setzen wir ja einen naturnahen Anbau auch voraus).

Fette  vom Weidetier aus artgerechter Haltung: Butter, Flomen, Schmalz und Talg vom Wild- oder Weidetier liefern außer entzündungssenkenden Omega-3-Fettsäuren, konjungierte Linolsäuren (CLA),  und wertvolle Antioxidantien, sprich "sekundäre Tierstoffe". Das trifft für Fischfett (z.B. Furanfettsäuren= Radikalfänger) natürlich genauso zu.

Zu guter letzt:

Kolloidales Silber: Wirksames Breitbandantibiotikum gegen Bakterien. Einsetzbar als Nasenspray, Augenwasser, Gurgellösung bei Halsschmerzen, hilft bei wundem Babypopo, Zahnfleischentzündung, Sonnenbrand, Mückenstichen, infizierten Wunden, in der Tiermedizin, undundund... Fördert die Heilung, konserviert aber auch Lebensmittel.

 

 

INFO: Pflanzliche Lebensmittel wie Zitronensaft, Kräuter der Zwiebeln können bei manchen Menschen Kopfweh, Migräne, Bluthochdruck, und, vor allem in Verbindung mit Dauerstress, sogar Krankheiten wie Herzinfarkt oder Diabetes auslösen. Grund dafür können sogenannte Entgiftungsenzyme sein, sie Sulfotransferasen, kurz SULTs. Diese Enzyme entgiften Pestizide und pflanzl. Abwehrstoffe aus der Nahrung, aber sie bremsen auch Stresshormone wie Adrenalin oder Noradrenalin. Werden die SULTs am Abbau der Stresshormone gehindert, können Erkrankungen die Folge sein. Zahlreiche Pflanzeninhaltsstoffe behindern die Enzyme bei ihrer Arbeit, wie z.B. Quercetin (Schokolade, Zwiebeln, Blaubeeren), die Salicysäure (Cranberrys), Hesperitin und Nobilitin (Zitrusfrüchte) oder Resveratol (Rotwein).

Wenn Sie partout kein „gesundes“ Grünzeug mögen, ist wahrscheinlich Ihre persönliche Enzymausstattung dafür verantwortlich. Diese Disposition könnte an der Lebensweise Ihrer Vorfahren liegen, je nachdem ob Sie eine effektive SULTs-Ausstattung geerbt haben (um Sie vor unliebsamen Effekten von Pflanzeninhaltsstoffen zu schützen) oder ob Sie weniger SULTs benötigen (da durch Ihre nomadenmäßige Ernährung kaum Pflanzengifte aufgenommen wurden).

Wenn Ihnen Zitrusfrüchte, Zwiebelgewächse und Kurkuma nicht bekommen, dann hören Sie auf den Warnhinweis Ihres Körpers und lassen Sie dies der Gesundheit zuliebe einfach weg. Die vielfach hochgelobten Flavonoide wirken bei vielen Menschen als potente SULT-Hemmer. Speck, Hühnerbrühe und Schmalz sind garantiert frei davon. Quelle: EU.L.E.N.-Spiegel Nr. 2-3.2015

 

 

Bitte beachten Sie, dass „fettich.de“ keine Therapie-Verordnungen erteilt, sowie niemals fachlichen Rat durch einen Arzt ersetzen kann. Unsere Texte dienen nur zu Ihrer Information.