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Kategorie:
Getränke
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Zutaten:
* 1l-wasser * 1el-honig-optional * 1tl-zimt-saft-von-12-zitrone-beides-optional * 250-g-erdmandeln-chufas *
Zubereitung:
Das Nationalgetränk aus Spanien "Horchata de Chufa" besteht aus eingeweichten Erdmandeln und Wasser. Da der Geschmack von Erdmandelmilch bereits sehr süß ist, kann auf weiteren Zuckerzusatz verzichtet werden. Erdmandeln können pur geknabbert, als Müeslizutat, als Erdmandelmilch oder als Erdmandelmus verzehrt werden. Das Mehl eignet sich auch zum Backen. Ideal für Nussallergiker, da Erdmandeln zwar nussig schmecken, aber nicht zu den Nüssen gehören. Erdmandel-Mehl ist eine Alternative zu Weizenmehl, denn es enthält kein Gluten. Das beliebte Getränk hat seinen Ursprung in Spanien. Dort wird die Erdmandel in großem Maße angebaut. Ihre Knollen werden gewaschen und gemahlen, aufgeweicht und in mehreren Durchgängen gepresst. Durch Hinzufügen von Zucker und Wasser zu dem daraus gewonnenen Extrakt entsteht dann die milchige Flüssigkeit. In den Horchaterias (Milchbars, Eisdielen) wird die Horchata de Chufa frisch zubereitet und eiskalt serviert, da sie nicht lange haltbar ist. So, wie es in größeren deutschen Städten Brezelstände gibt, werden in Valencia an vielen Straßenecken mobile Verkaufsstände aufgebaut, an denen man die Horchata aus Bechern frisch genießen kann. Grund-Rezept Erdmandelmilch: 250 g Erdmandeln werden in etwa doppelt soviel Wasser 24 Stunden eingeweicht. Dadurch gehen sie auf, etwa um das Doppelte. Nüsse, die oben schwimmen, besser gleich entsorgen. Am nächsten Tag wird das Wasser erneuert und mit den Erd-Mandeln püriert. Den milchigen Brei filtert man anschließend durch ein sauberes Küchentuch, das in ein Sieb gelegt wurde, und drückt den Erd-Mandelbrei, anschließend kräftig aus. Die Erdmandelmilch kann nun bis auf 1 l gestreckt werden. Kühl servieren, bald aufbrauchen. Horchata mit Zimt und Zitrone: 500g Chufas (getrocknet) bis zu 100g Natur-Zucker (nach Geschmack mehr oder weniger) 2 l Wasser Zitronenschale und Zimt nach Geschmack Chufas waschen und in doppelt soviel Wasser über Nacht einweichen lassen. Nüsse, die oben schwimmen, besser gleich entsorgen, warscheinlich sind sie schon "bewohnt". Am nächsten Tag wird das Wasser erneuert. Eingeweichte Nüsse und Wasser zu einem dünnen Brei mixen. Zimt und Zitronenschale zugeben und im Kühlschrank mindestens 2 Stunden durchziehen lassen. Dann die Masse durch ein Baumwolltuch seien und kräftig ausdrücken, bis keine Flüssigkeit mehr in der Masse ist. Restliches Wasser (eisgekühlt) und den Zucker zugeben. Mit dem Pürierstab kräftig aufmixen. Nach Belieben Eiswürfel zugeben. Eine Mandelmilch aus Mandeln wird auf die gleiche Weise hergestellt. Nährwert je 100 g Erdmandeln (trocken) ca: 25 g F/63 g KH/ 4,6 g EW/ GI= 55 (1 BE = 18,9 g) Nährwert Horchata de Chufa: Je nach Wasserzugabe weniger als 50% der obigen Angaben. Wissenswertes über die Erdmandel Namen: Chufanuss, Chufa, Tiger-Nut, Essbares Zypergras, Erdmandelgras, Wissenschaftliche Bezeichnung: Cyperus esculentus Der hohe Sättigungseffekt reduziert das Hungergefühl: Schon 30g (zum Beispiel aus dem Erdmandel-Brei,) täglich gemischt mit Quark oder Obst machen lange satt und sind somit ein beliebter Snack/ Müsli-Zutat. Laut" www.Erdmandel.com" ist die Erdmandel eine reiche Quelle verschiedener Nährstoffe, u.a. Vitamin C und E, Mineralstoffe wie Phosphor, Magnesium, Kalium, Kalzium und Eisen. Unser Senf dazu: Darüber hinaus enthält sie (zuviel) Stärke, (zu) viele ungesättigten Fettsäuren, (biologisch minderwertige) Proteine und (für uns Homoniden unwichtige, pflanzliche) Enzyme. Nüsse und Samen sind in der artgerechten Ernährung erlaubt, stellen aber keine Grundnahrung dar. Sie liefern überwiegend entzündungsfördernde Omega-6-Fettsäuren. Erdmandeln sind die Wurzelknollen von äußerst robustem Steppengras, und an Gras ist der Homo sapiens nicht evolviert. In der Region Valencia wird die Erdmandel in den Monaten März und April ab einer minimalen Bodentemperatur von 12 °C auf lehmig-sandige Böden gepflanzt. Das Riedgrasgewächs benötigt ein mildes Mittelmeerklima zwischen 13 und 25 °C und reichlich Bewässerung. Die Knollen werden von Oktober bis Dezember geerntet und in speziellen Kammern getrocknet. Cyperus esculentus ist ein Hyperakkumulator von Schwermetallen, besonders von Cadmium und Blei, und findet deshalb in der Phytomediation von belasteten Böden Anwendung. Solche Böden sind etwa Schutthalden aus dem Zink- und Kupferbergbau (in Thailand), und durch das Abwasser von Gerber- und Färbereien belastete Flussufer und Sickergebiete (in Indien, Bangladesch). Quelle: Wikipedia. Leider liegen uns keine eignen Laboranalysen bezüglich der Erdmandel vor. Aus Fachliteratur geht jedoch hervor, dass der Phytinsäuregehalt bei ungefähr 8-22 mg pro 100 g liegen soll. Dies ist verglichen mit Nüssen sowie Getreide ein relativ niedriger Wert. Dieser Wert lässt sich durch Einweichen oder Rösten noch um ungefähr die Hälfte reduzieren. Vorräte an trockenen Erdmandel in geschlossenen Schraubgläsern aufbewahren, Lebensmittelmotten mögen die kohlenhydratreichen Erdmandeln sehr.

 

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