Rezepte und Informationen rund um echtes Essen und gutes Fett! Low-Carb, High Fat, Paleo, Primal.

Kategorie:
Sonstiges
Zugriffe:
1540
Zutaten:
* 1-basilikum-strauch-mit-wurzel *
Zubereitung:
Es gibt verschiedene Möglichkeiten um Basilikum zu vermehren. Die wirtschaftlichste Methode ist das Vermehren durch Stecklinge. Dazu benötigt man 1 Basilikumpflanze. Eine spät-blühende Sorte ist am besten geeignet. Der Tipp stammt von Manfred Häuser und wir haben`s gleich ausprobiert: Das Basilikum wird möglichst kurz über dem unteren Blatt abgeschnitten. So kann der abgeschnittene Teil noch nachwachsen. Die abgeschnittenen Stängel sollten mindestens 4-5 cm lang sein. Möglichst die Stängel mit den großen Blättern abschneiden, damit die kleinen Blätter im "Muttertopf" Licht und Platz zum Nachwachsen bekommen. Anschließend setzt man die Stängel in ein Gefäß mit ausreichend Wasser. Die unteren Stängelenden sollen mindestens 1-2 cm im Wasser stehen, damit sich Wurzeln bilden können. Hilfreich ist ein Malergitter, eine Küchenseihe oder ein Hasendraht, in das man die abgeschnittenen Stängel platzieren kann. So können die Pflänzchen entspannt wurzeln und werden beim gießen nicht gestört. Basilikum will warm und sonnig stehen, aber nicht in der prallen Sonne, sonst werden die Blätter braun und die Pflanze geht ein. Zugluft bitte vermeiden. Nach etwa 1-2 Wochen haben sich an den Stängeln kleine Wurzeln gebildet. Nun wird jedes Pflänzchen in einen kleinen Anzucht-Topf mit Anzuchterde gepflanzt. Dazu eignet sich die Erde von einem Maulwurfshügel. Diese Erde ist schön locker und unkrautfrei. Die Anzuchterde mischt man besser mit etwas Sand, da Basilikum durchlässige Erde liebt. Die Töpfe sollten am Boden mehrere Löcher haben, damit die Pflanzenwurzeln Wasser ziehen können. Nach weiteren 4 Wochen können die kleinen Pflänzchen in einen größeren Topf umziehen. AUS JEDEM BEWURZELTEN STÄNGEL WÄCHST NUN EIN GANZER BASILIKUMSTRAUCH Jedes Töpfchen stellt man möglichst auf eine Unterschale mit Rand. Jeden Morgen möchte das Basilikum etwas Wasser. Aber bitte nie auf die Erde gießen, sondern in die Unterschale. Dort holen sich die Wurzeln gerade so viel Wasser wie sie mögen. Basilikum will nicht ertrinken: Als Faustregel gilt: Etwa 1/10tel vom Topfvolumen sollte Wasser angegossen werden, mehr nicht. Hat der Topf ein Volumen von 500 g, genügen demnach 50 ml Wasser. Die beste Zeit zum Wässern ist am Morgen, bevor man das Haus verlässt. Basilikum will nicht von „oben“ gegossen werden, sondern immer nur von „unten“ Wasser ziehen. Das Gießwasser sollte nicht eiskalt sein. Geeignet ist mildes, abgestandenes Leitungswasser. Durch das abstehen setzt sich der Kalk im Wasser am Boden ab. Der Rest besteht aus „weichem“ Wasser. Während die ersten eigenen Basilikumbüsche heranwachsen, können aus dem "Muttertopf" wieder neue Stecklinge geschnitten werden um Wurzeln zu ziehen. Auf diese Weise bekommt man aus einer Basilikumpflanze (für rund 2 Euro) den Basilikumvorrat für den ganzen Sommer.

 

Bitte beachten Sie, dass „fettich.de“ keine Therapie-Verordnungen erteilt, sowie niemals fachlichen Rat durch einen Arzt ersetzen kann. Unsere Texte dienen nur zu Ihrer Information.