Rezepte und Informationen rund um echtes Essen und gutes Fett! Low-Carb, High Fat, Paleo, Primal.

Was ist der Unterschied zwischen low-carb und paleo?

Die Unterschiede zwischen einer low-carb und paleo-Ernährung sind fließend. Auch innerhalb dieser Ernährungsformen gibt es unterschiedliche Trends. Alle artgerechten Konzepte haben aber einen gemeinsamen Nenner: Kohlenhydrate sind nicht lebensnotwendig. Manche meiden jegliche Zusatzstoffe, auch in der Kosmetik. Andere supplementieren und tolerieren auch Hülsenfrüchte. Die Einen reduzieren die Kohlenhydrate wo es geht, andere halten sich an die täglichen 6 Broteinheiten (BE). Wieviel Abwechslung man im Speiseplan braucht, ob man Nachtschattengewächse toleriert, ob man einen Cheat-Day in der Woche einlegt oder einen festgelegten Plan verfolgt, hängt von persönlichen Faktoren ab. Hier entscheidet die individuelle Konstitution (was vertrage ich und was nicht), das persönliche Bedürfnis (Kind oder Erwachsener), die geschmackliche Vorliebe, die akute Krankheit (Allergien, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Hashimoto, Darmerkrankungen, Entzündungen, etc.) oder das Ziel, das erreicht werden soll, wie Gewichtsabnahme/ Zunahme oder Krebsprophylaxe.

Artgerechte Ernährung: Paleo und low-carb/kohlenhydratarm

Wenn wir die moderne Zivilisatioskost durch eine gute, naturbelassene Nahrung ersetzen, bleiben die Volkskrankheiten aus. Steinzeitmenschen kannten keine Volkskrankheiten. Dies läßt den Schluß zu, dass Gesundheit zu 99% aus einer Ernährung resultiert, die genau unsere Bedürfnisse erfüllt. Doch wie sehen unsere Bedürfnisse wirklich aus? Die Evolution liefert die Antwort: Unsere gesunden Vorfahren lebten vorwiegend von hochwertigem Eiweiss (Protein) und Fett. Kohlenhydrate standen nur wenige zur Verfügung, besonders in nördlichen Breiten und während der Eiszeiten. Dafür fette Mammuts und fetter Fisch.

Die artgerechte Ernährung für den Menschen ist einfach, natürlich und gesund. Sie versorgt den Organismus mit sämtlichen essentiellen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen, die benötigt werden. Diese urtümliche und gesunde Ernährungsform wird auch als paläolitische Ernährung (daher paleo) oder kohlenhydratarme (daher low-carb)  Ernährung bezeichnet, weil unsere Vorfahren bis zum Beginn von Ackerbau und Viehzucht keinen Zucker und kein Getreide kannten. Sie lebten vorwiegend von Fleisch und Fisch.

Je nach dem, in welcher Klimaregion unsere Vorfahren lebten, stand auch Grünzeug und Obst auf dem Speiseplan. Doch je weiter nördlich sie wohnten, umso weniger Obst gab es. Besonders die Eskimos lebten ausschließlich von Fleisch und Fett. Dabei kannten sie keine Zivilisationskrankheiten, denn in tierischem Fett und Protein stecken sämtliche Nährstoffe, die wir zur Gesundheit benötigen. Es handelt sich also NICHT um eine einseitige Ernährung unserer Vorfahren, sondern um eine völlig ausgewogene und gesunde Kost, die alle Vitamine, Nährstoffe und essentiellen Fettsäuren beinhaltet. Wir benötigen nur wenige Vitamine, aber was wir benötigen sind Enzyme!  Und diese stecken im Fleisch und im tierischen Fett, denn die "Pflanzenfresser" nehmen diese Nährstoffe für uns auf und speichern sie in der für uns adaptierten Form. Als paläolithische DIÄT hingegen bezeichnen wir eine einseitige Mangel-Ernährung die aus Blättern, Wurzeln und Knollen besteht. Denn damit mussten die Naturvölker und Steinzeitmenschen auskommen, wenn es nichts mehr zu jagen gab. Eine karge Hungerzeit eben.

Was bedeutet kohlenhydratarme Ernährung, Paleo-Diät, Steinzeitkost oder low-carb-diet?

low = wenig     

carb = Abk. für carbohydrates, zu deutsch: Kohlenhydrate

Heute steht uns nicht mehr die Vielfalt der Nahrung zur Verfügung, wie das beispielsweise noch vor 500.000 Jahren der Fall war. Wir können heute nur noch aus einigen gezüchteten Gemüsesorten, robusten Wildkräutern und wenigen Fleischsorten wählen. Doch aus den natürlichen Lebensmitteln, die uns zur Verfügung stehen, können wir die Gesündesten, Frischesten und Natürlichsten wählen. Dadurch ergibt sich fast automatisch eine kohlenhydratarme Kost, denn in den meisten Gemüse- und Obstsorten stecken weitaus weniger Kohlenhydrate, als im Getreide und im Zucker. Die nötige Energie liefern natürliche Fette wie Schmalz, Butterschmalz, Eigelb, Kokosfett, Nussfett und natives Olivenöl.

Die verzehrte Eiweißmenge bleibt gleich. Es handelt sich also NICHT um eine Fleisch-Basierte Kost, es geht hier NICHT um Völlerei, und schon gar NICHT um eine Rohkost-Diät.

Die heutige Ernährungspyramide vieler Fachgesellschaften müsste grundlegend geändert werden, da diese Empfehlungen an unserem evolutionsbiologischen Bedürfnis vorbeigehen. Eine kohlenhydratreiche Kost, wie sie heute üblich ist, führt zwangsläufig zu Übergewicht, Krebs und Diabetes: Alle Kohlenhydrate werden zu Zucker verstoffwechselt. Ein zu hoher Blutzucker erhöht die Insulinproduktion, Insulin sorgt dafür, dass wir zunehmen. Zucker beansprucht die Bauchspeicheldrüse. Einer ständigen Beanspruchung ist die Bauchspeicheldrüse aber  nicht gewachsen, die Folge ist Diabetes-Typ2.  Unser Körper hat nur ein gewisses "Zuckeraufnahmekontingent" und reagiert mit der Notlösung "Krebs". Krebszellen können Glukose viel besser vergären, als gesunde Zellen verbrennen können. Diese Feststellung machte Otto Warburg bereits vor 80 Jahren.

Wer sich jetzt von der DGE oder DDG leicht veräppelt fühlt, hat auf gewisse Weise Recht. Schließlich heißt es ja auch nicht: Deutsche Gesellschaft für GESUNDE Ernährung.. Weder Vollkornbrot noch "Frühstückscerealien" sind wertvoll, sondern allenfalls "Notnahrung".

Inzwischen weiß man, dass natürliches Fett nicht fett macht und auch keine Adern verstopft. Im Gegenteil: In natürlichem Fett sind sämtliche essentiellen Fettsäuren enthalten die der Körper benötigt, um gesund zu sein. Es kommt nur auf das richtige Fett an. Pflanzenöle scheiden weitestgehend aus, denn sie sind oxidativ sowie Omega-6-Fettsäuren-lastig.

Schuld an vielen Zivilisationskrankheiten sind die vielen Kohlenhydrate in unserer modernen Ernährung, hauptsächlich aus Zucker, Getreide, Pasta, Müsli, Brot, sowie künstlich hergestellte Fette (Ziehfette/Transfette/Kunstfette) und andere künstliche Mixturen. Zudem sind viele von uns Glutenintolerant/Glutensensitiv, d.h. an den Weizenkleber nicht evolviert. Dr. Perlmutter  (Dumm wie Weizen/  Weizenpampe)  erklärt ausführlich, wie unsere Zellen  durch Weizen und glutenhaltige Nahrungsmittel geschädigt werden. L. Cordain geht u.a. auf die Schädigung durch Antinutriente im Korn (Abwehrstoffe in den Randschichten des Getreides) ein. Dr. Ehrensperger erklärt wieso unser Körper mit Krebs reagiert. Nicolay Worm (Syndrom X) fasst alle Zivilisationskrankheiten/Schädigungen unter der Bezeichnung  "Syndrom X" zusammen.

Um in der Ernährungsfrage voranzukommen, sollten wir einmal die modernen, gepflogenen Ernährungsempfehlungen der Lebensmittel-Lobby & sogenannter Ernährungs-Experten vergessen und einmal über unseren Horizont schauen, und zwar in die Vergangenheit. Kurz gesagt: Wir dürfen nicht einzelne Ernährungs-Empfehlungen als Maßstab setzen, sondern müssen auf das spezifische Grundbedürfnis unserer Zellen schauen. Während hierzulande langsam und schleppend die Erkenntnis wächst, dass Fett doch nicht "böse" sondern "gut" ist, Fett eher "schlank" als "fett"  macht, sind andere Länder schon viel weiter:

http://healthimpactnews.com/2013/sweden-becomes-first-western-nation-to-reject-low-fat-diet-dogma-in-favor-of-low-carb-high-fat-nutrition/

 

Nichts in der Biologie macht einen Sinn, außer im Licht der Evolution!

Theodosius Dobzhansky, Genetiker und Evolutionsbiologe

 

Die Frage muss nicht lauten: Welche Vitamine fehlen mir, was muss ich meinem Speiseplan noch alles hinzufügen? Es muss vor allem lauten: Was muss ich weglassen? Und vor allem: Was brauche ich grundsätzlich? Grundsatz ist hier die kohlenhydratarme Ernährung bei adäquater Fettmenge.

War die Lebenserwartung der vorneolithischen Naturvölker niedrig?

Dazu ist es hilfreich zunächst die Essgewohnheiten unserer Vorfahren zu betrachten und dabei die Logik der artgerechten Ernährung des Menschen einfach mit einzubeziehen, weil einfach nicht alles beweisbar ist, aber einfach logisch. Was unsere Vorfahren aßen, die vor 5-7 Millionen von Jahren lebten, kann nicht pauschal beantwortet werden. Einige Faktoren stehen jedenfalls fest: Kohlenhydrate spielten in den vergangenen Jahrmillionen keine besondere Rolle. Je nach Region gab es mehr oder wenig Gemüse, Obst nur zur Saison, Honig selten. Die Völker-Populationen waren klein, die Vielfalt im Pflanzen- und Tierreich groß. Die Menschen waren gesund und kannten wenige Krankheiten. Wenn sie früh starben, dann durch Infektionen, Jagdunfälle, Kriegereien oder andere Dummheiten. Eine Notfallversorgung gab es nicht. So liegt es auf der Hand, dass bereits kleinere Unfälle zu einem frühen Ende führen konnten. Auch die hohe Kindersterblichkeit wurde in die Statistik der Lebenserwartung eingerechnet. Das sagt aber nichts über die Fittness der Naturvölker aus. Wenn sie nicht durch Unfälle und andere Kriegereien starben, wurden sie bei bester Gesundheit alt.

Woher kommen unsere Zivilisationskrankheiten?

Mit dem Beginn des Ackerbau vor rund 15.000 Jahren tauchten die ersten Zivilisationskrankheiten auf: Karies und Knochendeformierungen, die Lebenserwartung sank rapide. Die Menschen wurden im Durchschnitt 15 cm kleiner. Skelettfunde weisen eindeutig darauf hin. Ihr Verdauungsapparat hatte sich Jahrmillionen von derber Pflanzenkost auf karnivore  Nahrung umgestellt, und nun mussten sie schwerverdaulichen, vitaminarmen Körnerbrei essen. Der machte zwar satt, aber auch krank. Was sie dazu brachte? Die wachsenden Menschenpopulationen hatten den Tierbestand  drastisch reduziert und der Hunger forderte Lösungen.

Die biologische Anpassung ist aber ein langwieriger Prozess. Die Evolution hat Zeit und muss sich nicht beeilen. So können hunterttausende von Jahren vergehen, bis wir uns an eine neue Nahrung gewöhnt haben. Kohlenhydrate essen wir erst seit etwa 10.000 Jahren, in nördlichen Breiten erst seit 1000 Jahren. Zucker in rauhen Mengen erst seit 100 Jahren. Das ist in der Evolution viel zu kurz, um unseren Organismus darauf einzustellen.

Auch heute noch wird uns von vielen Fachgesellschaften geraten, den Großteil unserer Nahrung in Form von Kohlenhydraten zu uns zu nehmen. Dabei haben wir übersehen, dass unsere Gene sich (noch) nicht an diese "neuen"  Nahrungsmittel angepasst haben: Zucker und Stärke im Überfluss. Dies muss zwangsläufig zu Gesundheitsstörungen aller Art führen.

Wenn wir von Getreide, Pasta und Zucker zunehmen, Kuhmilch zu Allergien und Ekzemen führt, dann können wir davon ausgehen, dass unser Organismus auf diese Ernährungsform basierend auf Zucker, Fruchtzucker, Milchzucker und einfachen Kohlenhydraten evolutionsbiologisch nicht ausgelegt ist. Und das betrifft die Meisten von uns. Von Adipositas bis Krebs, Stoffwechselstörungen, Allergien, Alzheimer & Demenz, Übergewicht, Diabetes, Zuckerkrankheit, Eisenmangel, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Allergien, Karies, Oseoporose, Arterienverkalkung, Rheuma, usw. werden vorwiegend durch eine falsche Ernährung ausgelöst oder begünstigt. Eine kohlenhydrat-reiche und getreidebasierte Ernährung hat zudem nur eine niedrige  biologische Verfügbarkeit. Krebszellen beziehen ihre Energie von Glukose, sprich aus Zucker und Stärke. Eine kohlenhydratarme und zugleich fettreiche Ernährung ist demnach die beste Krebsvorbeugung (siehe auch: Blauer Ratgeber Nr. 46/ Ernährung bei Krebs/ Deutsche Krebshilfe).

Wir wissen heute auch, dass es keine einzige Kohlenhydratmangelkrankheit gibt. Wir benötigen keine Kohlenhydrate, denn unser Körper ist in der Lage, die Glukose die er benötigt, selber herzustellen. Anders sieht das bei natürlichen Fetten aus, essentielle Fette kann unser Organismus nicht selber herstellen. Wir müssen sie über die Nahrung aufnehmen.

Es mag sein, dass Citrusfrüchte viel Vitamin C enthalten, aber zuviele Vitamine entsprechen nicht dem Grundbedürfnis unserer Zellen. Es mag sein, das Pflanzenöl viel Ölsäure enthält, doch das entspricht nicht dem Grundbedürfnis unserer Zellen. Es mag sein, dass Pizza schmeckt, doch Stärke erfüllt nicht das Nährstoffbedürfnis unserer Zellen. Hinzu kommen denaturierte Lebensmittel wie Brötchen aus Fertigmischungen,  Zuckerersatzstoffe, Ziehfette, synthetische Vitamine, usw. Diese  Ersatznahrung kann nicht das liefern, was gesund erhält. Durch eine kohlenhydratbasierte Zivilisationskost werden die Mitochondrien geschwächt: Durch Toxine, Schwermetalle, Freie Radikale, Blutzuckerspitzen, die falschen Fettsäuren, Mangel an essentiellen Fettsäuren, oxidierte Pflanzenöle. Eine chronische Stoffwechsel-Schieflage kann dann zur Stoffwechsel-Entgleisung führen.

Das A und O sind gesunde Zellen: Durch eine ketogene Ernährung (bis max. 6 BE täglich) werden unsere Mitochondrien (Kraftwerke unserer Zellen) teilweise durch Ketonkörper versorgt. Diese sind ein besserer „Brennstoff“ als Glucose. Fette liefern die bessere Energie für unsere Zellen, den besten Zellschutz und unterstützen die Zellkommunikation (Alzheimer durch fettarme Ernährung!)

Kohlenhydratarm ernähren und gesund essen

Jedoch in Fleisch, Fisch und Geflügel, natürlichen Fetten (wie Schmalz, Butter, Eigelb und Kokosfett), finden wir alle Nährstoffe in bester Zusammensetzung, die wir zur Gesundheit benötigen: Sämtliche Fettsäuren, in der richtigen, für uns Menschen nötigen Vielfalt, sowie Vitamine und Enzyme in bestens ausgewogenem Verhältnis. Voraussetzung:  Produkte stammen von Tieren aus artgerechter Haltung, mit artgerechter Fütterung. Nur dann liefern diese Nahrungsmittel die hohe Qualität, die richtigen Fettsäuren (mehr Omega-3) und  im richtigen Mix (ausgegelichene Omega-Bilanz). Kommerzielle Produkte aus Massentierhaltung scheiden da aus: Omega-6-lastig, entzündungsfördernd, Antibiotika-belastet. Und zum Thema Tierschutz, artgerechte Haltung, Achtung vor der Schöpfung ? Fehlanzeige.

Die gesunde Wirkung der artgerechten Ernährung basiert auf mehreren Komponenten:

  • Reduzierung der Kohlenhydrate (ganz besonders das Meiden von Zucker und Getreide). Aber Achtung: Fruchtzucker ist auch Zucker, Milchzucker ist auch Zucker. Für einen Erwachsenen mit einer durchschnittlichen Belastung sind 72 g Kohlenhydrate (Abk.KH) täglich, entspricht 7 Broteinheiten (Abk.BE), völlig ausreichend.
  • Variation vieler natürlicher Fette (keine Kunstfette/Margarine/Transfette): Das bedeutet eine Zufuhr von hochwertiger Energie sowie bester Zellschutz & für eine ausgewogene Fettsäuren-Bilanz (bei gleichbleibender Eiweißmenge) Dadurch haben wir weniger Infekte, ein besseres Immunsystem, besseres Gedächtnis, eine größere Leistungsfähigkeit & höhere Belastbarkeit insgesamt.
  • Ausreichende und regelmäßige Bewegung & regelmäßig Sonnenlicht (Vitamin D), um die Muskulatur zu stärken, denn die stützt unser Skelett (Sitzen ist das neue Rauchen)
  • Möglichst unbelastete und frische Lebensmittel ( echtes Essen) wählen, den Salzkonsum reduzieren und klares Wasser trinken: Nur in frischen, natürlichen Lebensmitteln steckt die ganze Kraft. Nahrung ist Information. Jedes Nahrungsmittel liefert eine andere Information an unsere Zellen...

Dadurch wird der durch die Getreidekost hervorgerufene Vitamin- und Nährstoffmangel, sowie die Unverträglichkeit der Abwehrproteine (und die damit hervorgerufenen Folgeschäden) einerseits behoben und andererseits die nötige Energie in der optimalen Zusammensetzung zugeführt. Also weniger Allergien, weniger Entzündungen, weniger Eisenmangel. Mehr Kraft, bessere Gesundheit, stärkeres Immunsystem, mehr Ausdauer und Energie.

In den tierischen Nahrungsmitteln stecken alle notwendigen (essentiellen) Fette und Aminosäuren die wir benötigen. Vorausgesetzt, es handelt sich um gesunde Tiere aus einer artgerechten Tierhaltung (Freiland-Weidehaltung).  Kein Nahrungsmittel dieser Welt ist so vitaminreich wie ein Ei. Damit kommen wir dem Nährstoffbedarf unserer Zellen entgegen. Wir sorgen so für einen bestmöglichen Zellaufbau der Zellversorgung, der Zellleitfähigkeit und dem Zellschutz.

Denn auch bei der artgerechten Ernährung des Menschen stellen sich „Begleiterscheinungen“ ein, die sich jedoch positiv Auswirken. Wundern Sie sich also nicht, wenn sie bald überflüssige Pfunde verlieren, Ihre Haare und Fingernägel besser wachsen, die Rücken- oder Gelenkschmerzen verschwinden, die Migräne oder Menstruationsbeschwerden ausbleiben, Hautprobleme abklingen, Ihr Haus- und Zahnarzt Sie nicht mehr regelmäßig sieht.

 Unsere Ernährung prägt unsere Gene

Ein langes Leben und strotzende Gesundheit resultiert nicht  einzig und alleine aus festgelegten und starren Genen.  Es ist vielmehr so, dass wir durch unsere Ernährung einen sehr großen Einfluss auf unsere Gene haben. Wenn wir das essen, was genetisch zu uns passt, dann arbeiten auch unsere Gene wieder entsprechend ihrer Programmierung. Wir haben die Macht, unser genetisches Schicksal zu beeinflussen!  Neue Erkenntnisse aus der Epigenetik deuten darauf hin: Durch unsere Nahrungsauswahl, positiven oder negativen Stress, ausreichend  Bewegung und Ruhephasen, tragen wir dazu bei, ob bestimmte Gene aktiv werden, oder welche Gene gar nicht in Erscheinung treten.  Besonders erstaunlich ist die Erkenntnis, dass wir die Expression*  von über 70 Prozent der Gene beeinflussen können, die einen direkten Bezug zu Gesundheit und Langlebigkeit haben.  Die Expression „gesunder Gene“ können wir durch eine artgerechte und evolvierte  Ernährung unterstützen. Genauso können wir andere Gene abschalten, die schädliche Ereignisse, wie die Produktion von freien Radikalen, in Gang setzen. Letztere reagieren nämlich sehr empfindlich auf die Zufuhr von Fetten oder Kohlenhydraten (Quelle: Dr. Perlmutter/ Dumm wie Brot/ Mosaik)
*Expression =Realisieren der Information, die in der DNA eines Gens gespeichert ist

Vorsicht bei low-carb und bereits bestehender Herzschwäche: Die Folgen der Glukoneogenese

Entzieht man einem gesunden Körper die KH, egal ob er einfach nur hungert oder low-carb isst, dann erzeugt sein Stoffwechsel zunächst Zucker aus Eiweiß (für Gehirn, Blutzellen und Herzmuskel). Erst nach der Stoffwechselumstellung auf Fettverbrenner werden die anspruchsvollen Organe mit Ketokörpern (die aus den Fettsäuren stammen) ernährt.Das Eiweiß für die Glukoneogenese kommt aus dem Körper von überall her: Aus dem Bindegewebe, den Knochen, sowie Organeiweiß. Auch das Herz ist ein Muskel, demzufolge wird auch Eiweiß aus dem Herzmuskel abgebaut.Bei gesunden Menschen ist das kein Problem. Liegt jedoch eine Herzschwäche vor, schwächt das den Herzmuskel zusätzlich. Prinzipiell würde zwar das kranke Herz von einer KH-armen Kost profitieren (Abbau der Katabolie).Die Verzuckerung von Eiweiß aus dem Herzmuskel würde aber bei einer KH-armen Kost die Situation verschlechtern. Mehr Info zum Thema Herzschwäche/lowcarb/Autoaggression: Dr. Lutz/ Leben ohne Brot/ Informed Verlag

Literaturempfehlung:

Dr. W. Lutz/ Informed Verlag/ Leben ohne Brot

Dr. W. Lutz/ Informed/ Kranker Magen, kranker Darm

Nicolay Worm/ Systemed/ Syndrom X -oder ein Mammut auf den Teller

Dr. C.P. Ehrensperger/ IKF/ Krebs- Nein danke!

Ulrike Gonder/ Hirzel/ Fett!

Dr. D. Perlmutter/ mosaik/ Dumm wie Brot

L. Cordain/ Novagenics/ Das Getreide

Dallas & Melissa Hartwig/ It starts with food/ Victory Belt Publishing INC

 

 

 

Bitte beachten Sie, dass „fettich.de“ keine Therapie-Verordnungen erteilt, sowie niemals fachlichen Rat durch einen Arzt ersetzen kann. Unsere Texte dienen nur zu Ihrer Information.